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Schneeberg.
Löschen, Verletzte bergen, Nachbargebäude vor
Feuer schützen - die breite Palette ihres
Könnens hat die Freiwillige Feuerwehr Schneeberg
bei einer Übung im Rahmen ihres 130.
Gründungsfestes am Sonntag gezeigt.
Eine Vielzahl von Gastwehren aus dem
Landkreis Miltenberg und dem benachbarten
Baden-Württemberg hatten sich zu dem Fest der Schneeberger Wehr am Wochenende eingefunden. Am
Sonntagnachmittag stellten die Wehrmänner
zusammen mit der Rot-Kreuz-Bereitschaft und der
Helfer-vor-Ort-Gruppe bei einer Großübung ihr
Können unter Beweis.
Als Brandobjekt diente das Bürgerzentrum
Dorfwiesenhaus. Das Szenario: Eine Verpuffung in
den Übungsräumen im oberen Stockwerk und in den
darunter liegenden Jugendräumen sorgte für
Rauchentwicklung. Ein Übergreifen der Flammen
auf das Dachgebälk erschwerte die simulierten
Einsatzbedingungen. Drei schwer verletzte
Personen hielten sich in dem verrauchten Gebäude
auf.
Nur mit schwerem Atemschutz gelang es den
Feuerwehrleuten unter Kommandant Günter Lambert,
die Verletzten aus dem Gebäude zu bergen.
Die
Rot-Kreuz-Gruppen unter Leitung von Stefan Repp
übernahmen die Erstversorgung und den
Weitertransport der Verletzten. Knochenbrüche,
schwere Verbrennungen und Rauchvergiftungen
hatten die medizinischen Hilfskräfte zu
versorgen.Mit zahlreichen Strahlrohren musste die
Feuerwehr mit Wasser aus dem nahen Bach und der
örtlichen Wasserversorgung das Löschen in
Angriff nehmen.
Dabei demonstrierten die
Wehrmänner den Einsatz einer Wasserwand, die ein
Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude
verhindern sollte.Kreisbrandmeister Peter Weimer und Willi Lindner
sowie der medizinischen Verantwortlichen Dr.
Joachim Weber zeigten sich mit der
Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen
zufrieden. Als Einsatzleiter fungierte
Kommandant Günter Lambert.Bei der anschließenden Manöverkritik lobte der
stellvertretende Bürgermeister Egon Büchler die
Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz und
dankte für den ehrenamtlichen Dienst während des
ganzen Jahres. th |